Therapie

Wenn eine Cannabiskonsumstörung (schädlicher Gebrauch oder Abhängigkeit) vorliegt und dieser Zustand geändert werden soll, so stellt sich die Frage, ob und wie eine Änderung des Konsums erreicht werden kann.

Es hat sich gezeigt, dass sogenannte "Kurzinterventionen" (6 bis 12 Sitzungen) die höchste Wirksamkeit aufweisen. Die Abstinenzraten liegen zwischen 10% und 50%. Häufiger als die vollständige Abstinenz ist jedoch die Reduktion der Konsumhäufigkeit.

Die hier angebotene "Modulare Therapie von Cannabisstörungen" (CANDIS) ist eine Kurzintervention mit 10 Sitzungen (bis zu je 90 Minuten). Vorgeschaltet ist eine ausführliche Anamnesesitzung.

Mit CANDIS sollen insgesamt 6 Therapieziele erreicht werden. Diese sind:

  • Eigenen Probleme im Zusammenhang mit dem Cannabiskonsum erkennen
  • Therapie akzeptieren und regelmäßig zu den Sitzungen erscheinen
  • Abstinenz als primäres Behandlungsziel anstreben
  • Den Konsum vollständig einstellen
  • Durch rückfallprophylaktische Maßnahmen abstinent bleiben
  • Lernen seine psychischen und sozialen Probleme effizient zu lösen

Wir bieten parallel zur Durchführung des CANDIS-Programms auch das "NADA"-Programm an. Diese Programm wird auch im Rahmen von Suchtbehandlungen angewandt.

Beobachtete Wirkungen durch eine Suchtpunkt-Akupunktur sind u.a. ein vegetativ ausgleichender Effekt, die Förderung von Entspannung und Aufmerksamkeit oder die Linderung von Unruhe und Schlafproblemen.

Eine Anwendung dauert ca. 45 Minuten und sollte gegebenenfalls parallel, mit einer Häufigkeit von 1 Mal pro Woche, während der Durchführung des CANDIS-Programms erfolgen.

 

 

 

 

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